Die Erschließung auf dem künftigen ILA-Gelände in unmittelbarer Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) ist nahezu abgeschlossen. Noch vor der Frostperiode haben erste Bodenbaumaßnahmen für drei feste Messehalen begonnen.
Die Baumaßnahmen zur Errichtung des neuen ILA-Geländes schreiten zügig voran. Die Geländeerschließung auf dem „Berlin ExpoCenter Airport“ direkt neben dem künftigen Hauptstadtflughafen BER ist nahezu abgeschlossen, teilte die Messe Berlin mit. Noch vor Beginn der Frostperiode ist jetzt mit den vorbereitenden Bodenbaumaßnahmen für die Errichtung von drei festen Messehallen begonnen worden. Diese Hallen verfügen über eine Kapazität von insgesamt über 20.000 Quadratmetern Fläche. Bei künftigen Veranstaltungen kann diese Kapazität je nach Bedarf durch temporäre Hallenbauten aufgestockt werden.
Die Frisch- und Abwasserleitungen sind weitestgehend in den Boden verlegt. Momentan werden die Wasser-Anschlüsse für die Bereiche der Aussteller sowie die Regenwasserleitungen installiert. Daneben sind bereits rund 15.000 Meter Leerrohrsysteme für die diversen Strom- und Kommunikationsleitungen in den Boden eingezogen worden. Durch diese werden bis Ende März 2012 rund 34.000 Meter Starkstrom-, Mittelstrom- und Niederspannungsleitungen gezogen. Diese aktivieren die gesamten Elektro-, Fernmelde- und informationstechnischen Anlagen, die das Veranstaltungsgelände im Hochleistungsbetrieb des Messegeschehens einmal versorgen werden.
Zum Ort Selchow hin ist Mitte November eine „grüne“ Lärmschutzwand gezogen worden, die mit Erde aufgefüllt und Rankengewächsen bepflanzt wurde. Auch die neue nördliche Umgehungsstraße des Geländes ist weitestgehend fertig gestellt und wird bereits Anfang Dezember als Ersatz für die L 75 dem Verkehr übergeben.
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